AutorPatricia Hartl

Betoninstandsetzung von Tiefgaragen – eine statische Herausforderung

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Bei Tiefgaragen werden die Stahlbetonbauteile generell stark beansprucht, vor allem durch Tausalzeintrag eingebrachte Chloride stellen ein hohes Gefährdungspotential dar. Wird das Vordringen der Chloride nicht durch rechtzeitige Instandsetzungsmaßnahmen gestoppt, kann die im schlimmsten Fall entstehende Lochfraßkorrosion bis zum Bauteilversagen führen. Erste Anzeichen wie Rostflecken und Ausblühungen im Beton, Abplatzungen und Rissbildungen dürfen daher nicht ignoriert werden.

Darüber durften wir Sie unter anderem bereits in unserer Firmenzeitung “Aufgeschlossen”, Ausgabe 33, 02/2016 informieren.

Aus Erfahrung wissen wir, dass ein zügiger Baufortschritt, ein wirtschaftlicher Materialeinsatz sowie eine sinnvolle Nutzungsplanung der Tiefgarage für den Zeitraum während der Arbeiten absolut grundlegende Faktoren des Projekterfolgs sind, die wir in unserem Gesamtpaket jederzeit berücksichtigen.

Für die Erstellung eines ausführlichen Instandsetzungskonzepts einschließlich Kostenschätzung steht die Bauwerksuntersuchung an oberster Stelle. Eine detaillierte Zustandserfassung der Schäden ist maßgebend für die anschließende Ausschreibung und Vergabe der Indstandsetzungsarbeiten. Der Einbau der Abstützungungen sowie die Sanierungsmaßnahmen selbst werden schlussendlich im Rahmen der Bauüberwachung gesteuert.

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Regelungen zur geotechnischen Fremdprüfung an Deponien – Wichtige Informationen für Deponiebetreiber

Deponietechnik_Newsletter

Seit nunmehr über drei Jahren sind die Regelungen zur geotechnischen Fremdprüfung für alle Baumaßnahmen an Deponien der Klassen DK 0 bis DK III nach DepV mit den unterschiedlichen bundeseinheitlichen Qualitätsstandards in der Umsetzung.

Grundlegend ist hier neben den Qualitätsstandards für die diversen Funktionsschichten der BQS 9-1, in dem die Anforderungen an den Fremdprüfer im Detail ausgeführt werden. Dieser basiert auf den Regelungen des Abschnittes 2.1 des Anhang 1 der DepV. Hier ist festgeschrieben, dass für alle baulichen Maßnahmen am Abdichtungssystem ein Qualitätsmanagementplan aufzustellen und eine fremdprüfende Stelle zu beauftragen ist. Die fremdprüfende Stelle muss als Inspektionsstelle nach DIN EN ISO/IEC 17020; 2010-07 und als Prüflaboratorium nach DIN EN ISO/IEC 17025; 2005-08 für bestimmte Prüfverfahren durch die DAkkS akkreditiert sein.

Ob Sie als Deponiebetreiber einen Bauabschnitt von wenigen 1.000 m² einer DK 0-Deponie mit einer Entwässerungsschicht belegen oder die umfangreiche Rekultivierung einer DK III-Deponie ausführen:

In jedem Fall benötigen Sie einen Qualitätsmanagementplan und eine akkreditierte fremdprüfende Stelle zur baulichen Begleitung und Abnahme Ihrer Maßnahme.

Die IFB Eigenschenk GmbH steht Ihnen hierfür als akkreditiertes Prüflabor und Inspektionsstelle zur Verfügung. Seit über 20 Jahren werden durch uns unterschiedliche Bauaufgaben mit den verschiedensten Materialien (Mischung M9, Bentokies, Trisoplast etc.) betreut.

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